Kandidaten 2020

Platz 1: Anke Rasmussen Rechtsanwältin, Segellehrerin, Gemeinderätin
„Ich bin seit 12 Jahren im Gemeinderat und möchte mich auch in Zukunft gerne für grüne Ziele einsetzen. Gerade jetzt, unter dem Eindruck der spürbaren Klimaveränderungen und dem Protest der Jugend, sind wir im Gemeinderat dazu aufgefordert, zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen. Einheitliche Tempo-30-Zonen für sicheren Fahrradverkehr, mehr Blühwiesen auf Gemeindegrundstücken, ein energieeffizienter Neubau für den Kindergarten an der Riederstraße und die Verbesserung der Verkehrssituation am Bahnhof sind einige meiner konkreten Ziele für die nächsten Jahre.“

Platz 2: Christoph Welsch
Architekt
„Meiner beruflichen Tätigkeit entsprechend sind mir eine vorausschauende, angepasste Ortsentwicklung, die Verfolgung intelligenter Verkehrslösungen, der nachhaltige Einsatz von Ressourcen, sowie die Eindämmung des Flächenverbrauchs zentrale Anliegen. Das Mitwirken am Erhalt und Bewahren unserer lebens- und liebenswerten Umgebung vor dem Hintergrund der großen politischen Themen unserer Zeit erscheinen mir eine sinnvolle Aufgabe“

Platz 3: Gertraud Köhl
Berufsschullehrerin, Mediatorin, Gemeinderätin
„Meine Erfahrung im Gemeinderat ließ mich erkennen, wie wichtig der persönliche und parteiübergreifende
Austausch für eine zielführende Politik ist.
In Zeiten des Klimanotstands und des Siedlungsdrucks im Gemeindegebiet müssen wir auf neue Herausforderungen entschieden reagieren. Soziale Bauprojekte, wie Wohnungen für „Normalverdiener“, genossenschaftliche Wohnungsprojekte und ein Sozialzentrum mit Tagespflege müssen Vorrang haben. Die bedrohte Artenvielfalt zu erhalten und insbesondere alle Insekten durch ein Verbot von Umweltgiften zu schützen, müssen selbstverständlich sein.“

Platz 4: Gerd Mulert
Dipl.-Wirtschaftsingenieur, Vorstand Energie-Genossenschaft
Fünfseenland eG, Kreisrat
„Die grünen Kernthemen: Klimaschutz, Energiewende und Abfallwirtschaft bewegen und beschäftigen mich seit Studienzeiten. Meine Erfahrung und mein Wissen dazu möchte ich nun auch im Gemeinderat Herrsching einbringen. Als Kreisrat werde ich die Interessen von Herrsching vertreten können; sei es beim Bau vom neuen Gymnasium, beim Verkehr, bei der Wirtschaftsförderung oder der nachhaltigen Tourismusentwicklung.“

Platz 5: Hans-Jürgen Böckelmann
Dipl.-Ing., 2. Bürgermeister
„Seit 2002 bin ich im Gemeinderat, seit 2008 zweiter Bürgermeister. Ich möchte auch in der kommenden Legislaturperiode Herrschings Zukunft mitgestalten. Mein besonderes Augenmerk gilt der Inbetriebnahme des Gymnasiums, der Ausgestaltung des
Verkehrskonzeptes mit Vorrag für Fußgänger und Fahrradfahrer, der Intensivierung der Ortspatenschaften mit Ravina-Romagnano in Italien sowie Chatra in West Bengalen/Indien, einer umweltverträglichen Ortsentwicklung, der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sowie der Entwicklung des ländlichen Raums mit der LAG Ammersee im Rahmen von LEADER.“

Platz 6: Wolfgang Darchinger Schreinermeister
„Als Vater von zwei Kindern habe ich den dringenden Wunsch, bzw. sehe ich es als meine Pflicht an, meinen Beitrag dafür zu leisten, dass nachfolgende Generationen die Welt so genießen können, wie ich es heute darf. Ich möchte später nicht den Vorwurf hören, ich hätte nichts getan. Wichtig ist mir, dass die Kinder sicher in die Schule kommen. Auf kommunaler Ebene als auch überregional möchte ich gerne grüne Ideen anstoßen: Solaranlagen auf Neubauten, alternative Antriebe für Autos, Blockheizkraftwerke mit Naturgas, biologisch abbaubare Zigarettenfilter.“

Platz 7: Johanna Neubauer – da Luz Übersetzerin
„Bald kommt ja eine weitere Etappe höherer Bildung mit einem Gymnasium nach Herrsching. Zeit endlich mehr Schwerpunkt auf Kultur zu legen. Ich denke da an ein Gemeindezentrum mit Saal, Bühne, Kino, Galerie… Räume der Begegnung. Pläne gab`s schon viele, leider keine Taten. Der Bahnhof wäre schon ein Anfang. Herrsching soll ein Ort des friedlichen Mit-, Für- und Nebeneinanders aller Einwohner sein und dazu bedarf es des offenen Zugangs zur Kultur – und des Willens der Bürger dazu. In der Welt beheimatet, hier in meinem Geburtsort zuhause, will ich mich gerne dafür einsetzen.“

Platz 8: Valentin Schiller
Student
„Als Student der Betriebswirtschaft für Ernährungs- und Versorgungs-Management und gelernter Hauswirtschafter beschäftige ich mich mit Essens- und Lebensgewohnheiten. Im Gemeinderat möchte ich mich deshalb besonders für Regionalität und Ökologie einsetzen. Mit meinem kommunalpolitischen Engagement liegen mir gerade junge Mitbürgerinnen und Mitbürger am Herzen. Diese möchte ich für mehr Nachhaltigkeit sensibilisieren und motivieren. Durch meine vielen Auslandsaufenthalte ist mir die Besonderheit unserer Heimat Herrsching bewusst. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass sich auch die nächsten Generationen noch daran erfreuen können.“

Platz 9: Birgit Geurden Veranstaltungsmanagerin Bund Naturschutz e.V.
„Beim BUND Naturschutz in Wartaweil organisiere ich seit Jahren Bildungsveranstaltungen für alle
Altersgrupen zu Themen des Klima- und Artenschutzes. Besondere Anliegen sind mir in meiner zukünftigen Gemeinderatsarbeit die regionale Vermarktung, Abfallvermeidung, der Ausbau eines sanften Tourismus, neue Blühflächen und Naturwaldentwicklung. Bei einer möglichen 5G Technik muss Gesundheitsschutz Vorrang vor Gewinninteressen haben. Der Breitbandausbau sollte anstatt dessen gefördert werden. Politische Entscheidungen müssen transparent sein, mutig und effektiv. Die Lücke zwischen Wissen und Handeln muss jetzt
geschlossen werden.“

10. Dr. Jan Grunwald, Biologe
11. Karin Kleinhans, Rentnerin
12. Willi Meyerhöfer, Mediengestalter
13. Ulrike Breitenberger, Apothekerin
14. Dirk Wittenbrink, Schreiner
15. Margit Utzmann, Physiotherapeutin
16. Felix Maizet, Werbetexter, Künstler
17. Maria Wittenbrink, Lehrerin
18. Gerd Kloos, Redakteur
19. Bettina Liebl, Unternehmerin
20. Jürgen Balfanz, Stukkateurmeister
21. Rita Mulert, Gymnasiallehrerin
22. Dr. Herbert Biebach, Zoologe
23. Regula Fey, Physiotherapeutin
24. Dr. Konrad Hiller, Diplom-Geologe

Bündnis '90 / Die Grünen